{"id":2824,"date":"2019-02-20T06:00:30","date_gmt":"2019-02-20T05:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/stories.valora.com\/?p=2824"},"modified":"2020-02-19T10:45:25","modified_gmt":"2020-02-19T09:45:25","slug":"konsequente-ausrichtung-der-convenience-und-food-service-konzepte-auf-aktuelle-kundenbeduerfnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/konsequente-ausrichtung-der-convenience-und-food-service-konzepte-auf-aktuelle-kundenbeduerfnisse\/","title":{"rendered":"Konsequente Ausrichtung der Convenience- und Food-Service-Konzepte auf aktuelle Kundenbed\u00fcrfnisse"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Michael Mueller, CEO von Valora, blickt auf die erfolgreiche Weiterentwicklung von Valora im vergangenen Jahr zur\u00fcck und erkl\u00e4rt, weshalb das Unternehmen f\u00fcr die Zukunft ausgezeichnet positioniert ist.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00abDerzeit liegt unser Fokus auf der Erneuerung und Weiterentwicklung bestehender Konzepte: zukunftsgerichtet, praktisch und frisch.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image mt-0\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/kl_michael_mueller_interview-682x1024.jpg\" alt=\"Michael Mueller, CEO Valora\" class=\"wp-image-2834\" height=\"800\"\/><figcaption>Michael Mueller, CEO Valora<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Herr Mueller, wie hat sich Valora 2018 weiterentwickelt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir verfolgen seit Jahren konsequent unsere Strategie und haben auch im vergangenen Jahr grosse Fortschritte gemacht. Am Anfang dieses Strategiezyklus ging es darum, uns auf unser Kerngesch\u00e4ft zu fokussieren und dieses zu konsolidieren. Ab 2015\/2016 folgten verst\u00e4rkt Wachstumsinitiativen unter anderem mit Akquisitionen. Derzeit liegt unser Fokus auf der Erneuerung und Weiterentwicklung bestehender Konzepte: zukunftsgerichtet, praktisch und frisch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was haben Sie denn im letzten Jahr konkret gemacht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Besonders stolz bin ich auf die komplette \u00dcberarbeitung unseres Convenience-Formats <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/stories.valora.com\/de\/avec-mit-mut-und-vollgas-zum-neuen-konzept-2\/\" target=\"_blank\">avec<\/a>. Das ist dem neuen Management Team in der Schweiz in nur f\u00fcnf Monaten gelungen. Seit Juli sind wir bereits mit neun Verkaufsstellen nach neuem Konzept pr\u00e4sent. Das Konzept ist konsequent auf modernste Foodvenience und ultrafrische Produkte ausgerichtet. Sie werden mit dem neuen Label \u2039Handmade with Love\u203a klar gekennzeichnet. Wir f\u00fchren jetzt auch eine regionale Produktlinie \u2013 in der Schweiz eine Neuheit im kleinfl\u00e4chigen Detailhandel.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview_01-1024x716.jpg\" alt=\"CEO Interview\" class=\"wp-image-2861\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Und bei k kiosk, dem bekanntesten Valora Format, ist alles beim Alten geblieben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nein. Wir haben auch das k kiosk Konzept komplett \u00fcberarbeitet und er\u00f6ffnen die ersten neuen Verkaufsstellen im Fr\u00fchjahr 2019. Auch hier gilt: Mehr Food und mehr Frische. Dazu haben wir das Design modernisiert, bieten mehr Regionalit\u00e4t, und wir haben die Verkaufsprozesse vereinfacht. Auch ein erster Press &amp; Books erscheint seit Kurzem am Flughafen Z\u00fcrich in neuem Kleid.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie haben Ende 2018 Schlagzeilen mit der Ank\u00fcndigung des ersten kassenlosen Stores in der Schweiz gemacht.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/handmade.avec.ch\/de\/#avecbox\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">avec box<\/a> ist ein einzigartiges Konzept, das die Foodvenience und das Frische-Sortiment von avec wo immer zul\u00e4ssig 24\/7 zug\u00e4nglich machen soll. M\u00f6glich wird dies dank unseren Anstrengungen im Bereich der Digitalisierung. \u00dcber eine App gelangt man in den Store, scannt die gew\u00fcnschten Produkte und bezahlt sie unmittelbar. Die Kunden k\u00f6nnen so rund um die Uhr und im eigenen Tempo einkaufen. Damit sind wir Innovationsleader in der Schweiz.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei k kiosk entwickeln wir ein \u00e4hnliches Konzept, wollen aber noch einen Schritt weitergehen: Dank der Kooperation mit dem Silicon Valley Startup AiFi und deren \u2039Auto-Checkout\u203a-Technologie entf\u00e4llt sogar das Scannen. Die Kunden betreten einfach die k kiosk box, nehmen, was sie brauchen, und gehen wieder.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es gab sogleich auch Kritik.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, und diese nehmen wir ernst. Unter anderem wird uns vorgeworfen, wir w\u00fcrden damit Personal abbauen und die Arbeitsbedingungen f\u00fcr die Mitarbeitenden w\u00fcrden sich verschlechtern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind heute bereits mit rund 2&#8217;800 Verkaufsstellen im europ\u00e4ischen Markt pr\u00e4sent und verfolgen eine Wachstumsstrategie. Neue Technologien und Konzepte wie die avec box helfen uns, das Angebot weiter auszubauen und noch mehr Convenience zu bringen \u2013 auch im Einkaufserlebnis. Wir wollen den Menschen einfach weitere Einkaufsm\u00f6glichkeiten bieten und dabei dem steigenden Kundenbed\u00fcrfnis nach Flexibilit\u00e4t noch st\u00e4rker entsprechen. Gleichzeitig k\u00f6nnen wir neue und auch weniger frequenzstarke Lagen erschliessen. Nach der Er\u00f6ffnung der ersten avec box im Fr\u00fchling 2019 m\u00fcssen wir aber zuerst Erfahrungen sammeln, bevor wir weiter ausrollen. Der Aufgabenschwerpunkt der Mitarbeitenden in der avec box verlagert sich. Sie werden w\u00e4hrend ihrer Anwesenheit im Store neu nicht mehr kassieren, sondern mehr Zeit f\u00fcr die Kunden haben \u2013 sei es mit Ausk\u00fcnften zur App, zum Einkaufsprozess oder zum Sortiment. Gleichzeitig k\u00fcmmern sie sich um den Laden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00abNeue Technologien helfen uns dabei, das Angebot weiter auszubauen und noch mehr Convenience zu bringen \u2013 auch im Einkaufserlebnis.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview_02-1024x716.jpg\" alt=\"CEO Interview\" class=\"wp-image-2864\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Im Jahr 2017 kauften Sie den deutschen Backgastronomen BackWerk. Wie l\u00e4uft es?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Akquisition von BackWerk sind wir in Deutschland eine f\u00fchrende Snack-Food-Anbieterin geworden. In der Zwischenzeit ist BackWerk fester Bestandteil von Valora. Mit der Er\u00f6ffnung neuer Standorte sind wir im Plan, wobei wir das Netzwerk gleichzeitig um weniger lukrative Standorte bereinigen. Erstmals haben wir in Frankfurt ein BackWerk an einem Flughafen er\u00f6ffnet, in Winterthur hat die erste Filiale nach neuem Konzept in der Schweiz aufgemacht und wir bieten jetzt BackWerk Produkte bei ServiceStore DB. Gleichzeitig verkaufen wir bei BackWerk nun unser eigenes Laugengeb\u00e4ck ebenso wie <br><a href=\"https:\/\/stories.valora.com\/de\/warum-es-heute-kein-ok-haarshampoo-mehr-gibt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ok.\u2013 Produkte<\/a>. Das zeigt beispielhaft, wie wir Synergien nutzen und von unserer integrierten Wertsch\u00f6pfungskette profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie sprechen auch die eigene Produktion von Laugenbackwaren an.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind heute eine der weltweit f\u00fchrenden Produzentinnen von Laugengeb\u00e4ck und stellen j\u00e4hrlich rund 650 Mio. St\u00fcck Backwaren her \u2013 f\u00fcr unsere eigenen Verkaufsstellen, aber prim\u00e4r auch f\u00fcr Drittkunden (B2B). Das B2B-Gesch\u00e4ft ist 2018 mit +5.9% in lokaler W\u00e4hrung stark gewachsen und unsere Produktionswerke sind voll ausgelastet. Umso mehr macht der Ausbau der Kapazit\u00e4ten Sinn. Bei Ditsch USA konnten wir diese im vergangenen Jahr bereits verdoppeln. Und mit dem Bau einer weiteren Produktionslinie in den USA und <a href=\"https:\/\/stories.valora.com\/de\/wo-brezelbaecker-brezeln-backen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">zwei in Deutschland<\/a> sind wir auf Kurs, um im vierten Quartal 2019 die Produktion aufzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sind sie mit dem B2C-Gesch\u00e4ft im Food Service ebenso zufrieden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Ums\u00e4tze auf vergleichbarer Fl\u00e4che sind bei Ditsch (+1.4%) und auch bei Food Service Schweiz (+2.7%) gestiegen. Zu Letzterem beigetragen haben sicherlich unser ebenfalls 2018 aufgefrischtes Brezelk\u00f6nig Konzept und die konsequente Weiterentwicklung der Produkte. Zudem haben wir auch das Ditsch Verkaufsstellennetz weitestgehend bereinigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Food Service hat sich gesamthaft gut entwickelt, was sich in den Nettoumsatzerl\u00f6sen von +26.6% zeigt. Diese Steigerung gr\u00fcndet einerseits im Effekt der vollj\u00e4hrigen Konsolidierung von BackWerk, anderseits im organischen Wachstum auf vergleichbarer Fl\u00e4che. Diese beiden Effekte treiben auch die Profitabilit\u00e4t auf Stufe EBIT mit einem Wachstum von +30.1%.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie entwickelte sich das operative Gesch\u00e4ft 2018 insgesamt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben in den vergangenen Jahren immer ambitionierte und realistische Ziele kommuniziert und diese eingehalten. Das gilt auch f\u00fcr 2018. So stieg der EBIT um +13.7% auf CHF 89.8 Mio. Die EBIT-Marge liegt im Vorjahresvergleich nun um <br>+0.3 %-Punkte h\u00f6her auf 4.2%. Die Bruttogewinnmarge steigerten wir um <br>+1.9 %-Punkte auf 45.5%. Die Nettoums\u00e4tze haben sich um +6.0% erh\u00f6ht und inklusive der Verkaufserl\u00f6se unserer Franchisepartner erzielten wir ein Wachstum im Aussenumsatz von +11.3% auf CHF 2&#8217;731 Mio. Und trotz hoher Investitionen in unsere Produktionsanlagen liegt der Free Cashflow pro Aktie auf H\u00f6he der attraktiven Dividende.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview_03-1024x716.jpg\" alt=\"CEO Interview\" class=\"wp-image-2855\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was f\u00fchrte konkret zum Umsatzwachstum?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>BackWerk, das 2017 nur mit den letzten beiden Monaten konsolidiert war, hat 2018 massgeblich zum Umsatzwachstum beigetragen. Hinzugekommen sind positive W\u00e4hrungseinfl\u00fcsse und die h\u00f6heren Ums\u00e4tze bei den \u00fcbrigen Food-Service-Bereichen. Schliesslich verzeichnen wir bei Retail DE\/LU\/AT eine haupts\u00e4chlich w\u00e4hrungsbedingte Steigerung im Aussenumsatz von +5.2%. Bei Retail CH ist der effektive Umsatz mit \u2013 0.3% gegen\u00fcber Vorjahr etwas tiefer. Was ich aber ganz klar hervorheben will: Retail CH ist auf vergleichbarer Fl\u00e4che +0.4% gewachsen. Zudem ist die Zahl der Verkaufsstellen in der zweiten Jahresh\u00e4lfte seit l\u00e4ngerem wieder stabil. Das zeigt, dass wir in der Transformation des Kioskgesch\u00e4fts Vieles richtig machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie sieht die Kostensituation aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kosten sind 2018 um +10.4% gestie gen \u2013 einerseits aufgrund h\u00f6herer operativer Kosten von BackWerk, anderseits volumenbedingt aufgrund der h\u00f6heren Produktion. Demgegen\u00fcber hat sich der EBIT auf Stufe Gruppe verbessert dank BackWerk und aus dem operativen Wachstum von Food Service und Retail CH. Daraus resultiert eine operative Profitabilit\u00e4tssteigerung \u2013 absolut und in der Marge.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stichwort Profitabilit\u00e4t: Ist Retail CH noch immer so profitabel?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir konnten die Profitabilit\u00e4t in diesem Marktbereich auf dem hohen Niveau des Vorjahres halten. Nicht vergessen darf man, dass in den Zahlen 2017 noch ein Buchgewinn aus dem Verkauf des im Zuge der Naville Akquisition erstandenen Geb\u00e4udes in Genf enthalten war. Operativ ist der EBIT um +4.6% gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00abWir haben in den vergangenen Jahren immer ambitionierte und realistische Ziele kommuniziert und diese eingehalten.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Im deutschen Retailgesch\u00e4ft scheint die Situation nicht so rosig.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Retail DE\/AT\/LU hat 2018 ein anspruchsvolles Gesch\u00e4ftsjahr erlebt; der EBIT ist um \u2013 25.1% gesunken. Allerdings haben wir diese Entwicklung dank Food Service und Retail CH \u00fcberkompensiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Pressegesch\u00e4ft war in Deutschland also auch in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2018 noch stark unter Druck?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, Retail Deutschland erf\u00e4hrt verz\u00f6gert zur Schweiz einen verst\u00e4rkten marktgetriebenen R\u00fcckgang im hochmargigen Pressebereich. Wir geben hier Gegensteuer, indem wir die Kosten senken und beispielsweise den Ausbau von E-Smoke forcieren. Es braucht Zeit, bis die Massnahmen voll greifen. Im zweiten Halbjahr konnten wir den Presseeffekt bereits gr\u00f6sstenteils abfedern. Tabak, Food, NonFood und Dienstleistungen entwickelten sich erfreulich, sodass bei Retail DE\/AT\/LU auf vergleichbarer Fl\u00e4che nur \u20130.2% weniger Nettoumsatz resultierte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/pos_tabelle_2018-1024x600.png\" alt=\"POS Tabelle 2018\" class=\"wp-image-2839\"\/><figcaption>* inkl. 3 POS in Slowenien \/ 31.12.2018<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Alternative Nikotinprodukte scheinen zu boomen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sie liegen im Trend und wir geh\u00f6ren zu den ersten fl\u00e4chendeckenden Anbietern. In Deutschland sind wir mit <a href=\"https:\/\/stories.valora.com\/de\/e-smoke-viel-rauch-um-nichts\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">E-Smoke<\/a> schon etwas weiter als in der Schweiz. Auch wenn weiterhin Nischenprodukte, nimmt die Nachfrage nach E-Zigaretten und zum Beispiel auch nach \u00abHeat not Burn\u00bb-Alternativen stetig zu. Der Jugendschutz ist uns dabei sehr wichtig. Deshalb gilt bei Valora auch in der Schweiz ein Mindestalter 18 f\u00fcr s\u00e4mtliche E-Smoke- und Tabak-Produkte, auch wenn dies das Gesetz noch nicht \u00fcberall so vorgibt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was hat sich bei den verschiedentlich genannten Dienstleistungen 2018 getan?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/stories.valora.com\/de\/die-verkaufsstelle-als-dienstleistungszentrale\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dienstleistungen<\/a> nehmen an Bedeutung zu und helfen uns, den Presser\u00fcckgang zu kompensieren. M\u00f6glich machen dies innovative Digitall\u00f6sungen mit Drittfirmen und unser dichtes Verkaufsstellennetz. Gerade f\u00fcr neue Bezahl- oder Pick-up\/Drop-off-M\u00f6glichkeiten ist dieses hochinteressant. Das Angebot des Anfang 2018 lancierten Swisscom easy point konnten wir im Jahresverlauf ausbauen. Neu ist auch die Sonect App, mit der man an den Schweizer Kiosken Bargeld beziehen kann. In Deutschland bieten wir neu \u2039amazon vor Ort aufladen\u203a. Das sind nur einige Beispiele, die illustrieren, dass das <a href=\"https:\/\/stories.valora.com\/de\/kundenbeduerfnisse-lassen-den-physischen-verkauf-wieder-aufleben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Einkaufen von Morgen<\/a> die Online-Welt und die physischen Verkaufsstellen wieder n\u00e4her zusammenbringt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>bob Finance ist vor allem im Online-Gesch\u00e4ft t\u00e4tig. Wie kommen Sie voran?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>bob Finance erzielte ein profitables zweites Halbjahr und wir wollen nun mehr investieren. 2018 wurde das Angebot durch neue digitale Zahlungs- und Finanzierungsprodukte f\u00fcr den B2B2C-Bereich erweitert. Partner profitieren damit von Umsatzsteigerungen, die Kunden von mehr Convenience. Entsprechend stossen die Produkte bei Online-H\u00e4ndlern wie auch im station\u00e4ren Handel auf reges Interesse. Erste Partnerschaften wurden erfolgreich lanciert.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00abDas Einkaufen von Morgen bringt die Online-Welt und die physischen Verkaufsstellen wieder n\u00e4her zusammen.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Ein Novum soll auch der Future Store werden. Womit k\u00f6nnen wir da rechnen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Er\u00f6ffnung des Future Store im Z\u00fcrich Hauptbahnhof ist im April 2019 vorgesehen. Unter dem Namen avec X wird er Valora als Versuchslabor dienen, in dem neu entwickelte, digitale Aspekte des Einkaufserlebnisses wie Checkout-Prozesse und Personalisierung sowie auch weitere Zukunftsthemen im Convenience-Bereich getestet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und wohin geht langfristig die Reise von Valora selbst?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Valora bietet beste Food- und Convenience-Konzepte. Das ist unsere Vision. Um das zu erreichen, streben wir nach operationaler Exzellenz, konstanter Innovation und Agilit\u00e4t sowie optimaler Wertsch\u00f6pfung. Grundlegende Pr\u00e4misse dabei ist ein umfassendes Kunden- und Formatverst\u00e4ndnis.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview_04-1024x716.jpg\" alt=\"CEO Interview\" class=\"wp-image-2867\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Welche strategischen Hebel stellen Sie im Hinblick auf diese Vision?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Unternehmensstrategie haben wir weiter gesch\u00e4rft. Wir wollen die Foodvenience-Standorte an Verkehrsknotenpunkten und in Innenst\u00e4dten ausbauen. Das gemeinsam mit unseren <a href=\"https:\/\/stories.valora.com\/de\/mit-begeisterung-am-werk\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Agentur- und Franchisepartnern<\/a>. Unsere interne Produktkompetenz mit eigener Produktion und Eigenmarken wie ok.\u2013 gilt es weiter zu f\u00f6rdern. Gleichzeitig entwickeln wir das internationale B2B-Vertriebs- &amp; Produktionsgesch\u00e4ft mit Laugenbackwaren weiter. Dies alles soll unter Einsatz modernster Technologien f\u00fcr ein begeisterndes Kundenerlebnis und vereinfachte Prozesse erfolgen. Gleichzeitig verleihen wir der Nachhaltigkeit ein h\u00f6heres Gewicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>War Nachhaltigkeit bisher kein Thema f\u00fcr Valora?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich war sie das. Aber die Nachhaltigkeit war bisher noch zu wenig systematisch in der Strategie verankert. Das \u00e4ndern wir jetzt. Unsere Stakeholder erwarten zu Recht, dass Valora als verantwortungsbewusstes Unternehmen ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung f\u00fcr Mensch und Umwelt leistet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vor dem Hintergrund der Strategie organisierte sich Valora neu. Warum war das n\u00f6tig?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen n\u00e4her bei den Kunden sein, Neues einfach eingliedern k\u00f6nnen, Synergien nutzen und vom grossen Wissen im Unternehmen besser profitieren. Deshalb haben wir zusammengefasst, was zusammengeh\u00f6rt, und die Struktur vereinheitlicht. Es gibt nun zwei Divisionen mit Markt- und Kundenfokus \u2013 Retail und Food Service \u2013 sowie konzernweite Shared Services. Unter anderem haben wir die B2C-Formate BackWerk und Ditsch in Deutschland geb\u00fcndelt und die Verantwortung f\u00fcr digitale Innovationen direkt dem CEO unterstellt. Mit der neuen Aufstellung werden wir an Schlagkraft zulegen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00abDie Nachhaltigkeit war bisher noch zu wenig systematisch in der Strategie verankert. Das \u00e4ndern wir jetzt.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Wie treiben Sie das Wachstum voran?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir richten unsere Formate klar auf die aktuellen Kundenbed\u00fcrfnisse aus und haben starke Marken, die nach wie vor grosses Wachstumspotenzial aufweisen. Valora ist mit den erneuerten Formaten ideal positioniert, um von den globalen Wachstumstrends der Convenience und Ausserhaus-Verpflegung zu profitieren. Dazu bieten wir k\u00fcnftig noch mehr einzigartige <a href=\"https:\/\/stories.valora.com\/de\/den-food-trend-auf-der-spur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Snacking-Erlebnisse<\/a> zu attraktivem Preis und bauen unser Dienstleistungsangebot f\u00fcr unterwegs aus. Die Investitionen in die Produktion werden sich zudem ab 2020 auszahlen. Ebenso sehen wir zum Beispiel mit BackWerk in den Niederlanden und \u00d6sterreich oder \u00fcber internationale Franchise-Partnerschaften mit Brezelk\u00f6nig weitere Wachstumsm\u00f6glichkeiten. Schliesslich erlaubt unsere Kapitalsituation Akquisitionen, die unsere Formate und\/oder unser Know-how erg\u00e4nzen \u2013 wir pr\u00fcfen regelm\u00e4ssig Opportunit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie sch\u00e4tzen Sie Ihre Kapitalst\u00e4rke und langfristige Finanzierung ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Verl\u00e4sslichkeit und Glaubw\u00fcrdigkeit hat es uns erlaubt, unsere Kapitalstruktur im letzten Jahr weiter zu optimieren. Zu Beginn des Jahres platzierten wir ein Schuldscheindarlehen \u00fcber EUR 170 Mio. Im Dezember 2018 folgte ein weiteres Schuldscheindarlehen \u00fcber EUR 100 Mio. und CHF 63 Mio, womit wir ein auslaufendes EUR-Schuldscheindarlehen sowie teilweise die CHF-Hybridanleihe refinanzierten. Die Tranche in Schweizer Franken ist eine Marktneuheit. Die starke Nachfrage \u00fcbertraf unsere Erwartungen bei Weitem. Somit konnten wir die attraktiven Marktbedingungen nutzen und unsere Finanzierungskosten weiter senken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Stolperstein ist der m\u00f6gliche Verlust von Mietfl\u00e4chen im Zuge der aktuell stattfindenden SBB Ausschreibung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben ein ausgezeichnetes Dossier eingereicht und sind \u00fcberzeugt, dass wir mit den erneuerten und neuen Formaten genau die Bed\u00fcrfnisse der Bahnreisenden treffen. Wir sind also optimistisch, dass die langj\u00e4hrige, starke Partnerschaft mit der SBB erfolgreich weitergef\u00fchrt wird. Unser einzigartiges Know-how im kleinfl\u00e4chigen Retailgesch\u00e4ft an Hochfrequenzlagen und das \u00fcberzeugende Angebot mit einzigartigen Produkten und innovativen Dienstleistungen sind starke Argumente f\u00fcr die Wiedervergabe der Mietfl\u00e4chen an Valora.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00abValora ist bestens positioniert, um von den globalen Wachstumstrends der Convenience und der Ausserhaus-Verpflegung zu profitieren.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Sie sind also optimistisch f\u00fcr das Jahr 2019?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja. Wir werden von den Vorteilen der neuen Organisation und auch von weiteren Synergieeffekten zwischen den Formaten und M\u00e4rkten profitieren. Zahlreiche Massnahmen aus dem Jahr 2018 werden im neuen Jahr verst\u00e4rkt zum Tragen kommen. Dazu geh\u00f6ren nicht zuletzt der weitere Rollout des neuen avec Konzepts und die Einf\u00fchrung des \u00fcberarbeiteten k kiosk Konzepts. Der h\u00f6here Food-Anteil wird uns bez\u00fcglich Kundenfrequenzen, aber auch Margen helfen. Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, dass unser Gesch\u00e4ftsmodell eine hohe Widerstandskraft aufweist und wir liefern k\u00f6nnen, was wir ank\u00fcnden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Michael Mueller, CEO von Valora, blickt auf die erfolgreiche Weiterentwicklung von Valora im vergangenen Jahr zur\u00fcck und erkl\u00e4rt, weshalb das Unternehmen f\u00fcr die Zukunft ausgezeichnet positioniert ist.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2858,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_coblocks_attr":"","_coblocks_dimensions":"","_coblocks_responsive_height":"","_coblocks_accordion_ie_support":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[619,620,2794,579],"class_list":["post-2824","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-strategie-zahlen","tag-food-service-de","tag-retail-de","tag-the-annual-report-selection-2018-de","tag-trends-de"],"pbg_featured_image_src":{"full":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview.jpg",1700,1189,false],"thumbnail":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview-420x280.jpg",420,280,true],"medium":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview-1200x839.jpg",1200,839,true],"medium_large":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview-768x537.jpg",768,537,true],"large":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview-1600x1119.jpg",1600,1119,true],"1536x1536":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview-1536x1074.jpg",1536,1074,true],"2048x2048":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview.jpg",1700,1189,false],"valorastories-image":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview-800x800.jpg",800,800,true],"valorastories-image-slider":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview-1200x800.jpg",1200,800,true],"valorastories-image-zoomed":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview-1200x800.jpg",1200,800,true],"valorastories-image-big":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview.jpg",1700,1189,false],"twentyseventeen-featured-image":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview.jpg",1700,1189,false],"twentyseventeen-thumbnail-avatar":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview-100x100.jpg",100,100,true],"rp4wp-thumbnail-post":["https:\/\/stories.valora.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/2019-02-20_ceo-interview-400x267.jpg",400,267,true]},"pbg_author_info":{"display_name":"Valora Stories","author_link":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/author\/stories-valora\/","author_img":"<img alt='Valora Stories' src='https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4c7dcea5f2af7c4afaf9da5eb51a7c9d?s=128&#038;d=mm&#038;r=g' srcset='https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4c7dcea5f2af7c4afaf9da5eb51a7c9d?s=256&#038;d=mm&#038;r=g 2x' class='avatar avatar-128 photo' height='128' width='128' loading='lazy' decoding='async'\/>"},"pbg_comment_info":" No Comments","pbg_excerpt":"Michael Mueller, CEO von Valora, blickt auf die erfolgreiche Weiterentwicklung von Valora im vergangenen Jahr zur\u00fcck und erkl\u00e4rt, weshalb das Unternehmen f\u00fcr die Zukunft ausgezeichnet positioniert ist.","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2824","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2824"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2824\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5692,"href":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2824\/revisions\/5692"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2858"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2824"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2824"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/stories.valora.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2824"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}