Zufriedene Mitarbeitende für zufriedene Kunden

Die Mitarbeitenden im Netzwerk von Valora sind auf acht Länder, 2’800 Verkaufsstellen und vier Produktionsstätten verteilt. HR setzt sich Tag für Tag dafür ein, dass sich das Personal in der Gruppe gut aufgehoben fühlt – auch zum Vorteil der Kunden.

Arbeitssicherheit, Weiterbildung, Entlöhnung: Das sind nur einige der Themen, mit welchen sich die Personalverantwortlichen von Valora befassen. Das Unternehmen investiert laufend in die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden. Denn zufriedene Mitarbeitende sind die beste Voraussetzung für zufriedene Kunden – und damit auch für den langfristigen Erfolg.

Der Lernende am Kiosk im Zürcher Hauptbahnhof, die Verkäuferin im ServiceStore der Deutschen Bahn oder der Mitarbeiter der Produktionsstätte in Mainz: Sie alle sind Teil des Netzwerks der Valora Gruppe. Darin arbeiten rund 15’000 Personen in acht Ländern. Etwa 80% von ihnen sind im Verkauf tätig und haben direkten Kundenkontakt. Ein weiterer bedeutender Teil arbeitet in den Produktionsstätten für Backwaren und in den zentralen Organisationseinheiten. Das Management des riesigen Netzwerks ist für die HR-Verantwortlichen eine grosse Aufgabe. Gefragt sind vor allem effiziente Prozesse, ein offener Austausch und eine gelebte Unternehmenskultur, die trotz Dezentralisierung und verschiedenen Betreibermodellen ein Gemeinschaftsgefühl schafft.

Gute Anstellungsbedingungen und faire Entlöhnung

Valora bekennt sich zu fairen Arbeitsbedingungen und arbeitet mit diversen Instrumenten daran, diese konstant zu verbessern. So hat das Unternehmen in der Schweiz beispielsweise im Jahr 2017 mit dem Kaufmännischen Verband Schweiz einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) vereinbart. Bezüglich Lohn und Anstellungsbedingungen steht Valora damit gegenüber vergleichbaren Retail-Unternehmen mit kleinflächigen Verkaufsstellen an Hochfrequenzlagen gut da. So konnten die Bruttomindestlöhne durchwegs angehoben werden, wobei insbesondere Berufsausbildungen stärker honoriert werden. Gleichzeitig ist der Kaufmännische Verband ein kompetenter Partner, wenn es um die Weiterbildungen der Mitarbeitenden oder die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz geht.

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Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeitenden

Die Mitarbeitenden sollen an ihrem Arbeitsplatz möglichst sicher und keinen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sein. Dabei gilt es, die vorgegebenen Richtlinien zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz einzuhalten. In der Schweiz betreibt Valora hierzu zum Beispiel eine eigene Fachstelle, die bei Fragen zu Rechten und Pflichten hilft und mit Besuchen am Arbeitsplatz überprüft, ob die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden. Die Fachstelle erlässt zum Beispiel Hygiene-Bestimmungen oder verbessert mit baulichen Massnahmen die Sicherheit der Arbeitsplätze, was sich in der tiefen Zahl an Betriebsunfällen widerspiegelt. Eine kleine Geste ist die kostenlose Abgabe von Fleecejacken, welche die Verkaufsmitarbeitenden in offenen Verkaufsstellen bei der Arbeit warmhalten.

Ein weiterer Schwerpunkt von Human Resources ist die psychosoziale Gesundheit, die 2016/2017 vom Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in den Fokus gerückt wurde. Dabei werden beispielsweise Gesundheitsrisiken durch Überlastung (z.B. Stress, Burnout) oder durch die Verletzung der persönlichen Integrität (z. B. Mobbing, sexuelle Belästigung) ganz besondere Beachtung geschenkt. Um Probleme frühzeitig zu erkennen, pflegt die Fachstelle den regelmässigen Austausch mit den Mitarbeitenden.

Ausserdem steht dem Personal in der gesamten Gruppe eine externe Ethik-Hotline zur Verfügung, wo sich Mitarbeitende melden können, wenn es zum Beispiel Probleme im Team gibt, sie sich ungerecht behandelt fühlen oder wenn sie Missstände aufdecken. Schliesslich werden Anliegen und Beschwerden der Mitarbeitenden im Verkauf in der Schweiz von einer internen Personalkommission entgegengenommen und in Deutschland stehen verschiedene Betriebsräte zur Verfügung.

Entwicklungsmöglichkeiten in einem sich verändernden Beruf

Gut ausgebildete Mitarbeitende sind für Valora wertvoll und profitieren von einer besseren Entlöhnung und von höheren Karrierechancen. Um sie zu Aus- und Weiterbildungen zu motivieren, erhalten beispielsweise Mitarbeitende, die dem GAV in der Schweiz unterstellt sind, jährlich drei bezahlte Tage zu diesem Zweck. Gerade im Verkauf kann Valora engagierten Mitarbeitenden interessante Entwicklungsmöglichkeiten bieten, bis hin zur Leitung einer Verkaufsstelle oder zum Schritt in die Selbstständigkeit als Agenturpartner oder Franchisenehmer.

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Valora investiert auch in die Ausbildung von Lernenden und ist überzeugt, dass eine Lehre bei Valora eine gute Basis für das spätere Berufsleben schafft. Das Berufsbild der «Kioskfrau» hat sich stark gewandelt: Die Arbeit in den Verkaufsstellen ist anspruchsvoller und vielseitiger geworden. Neben dem direkten Kundenkontakt ist die Produktevielfalt heute grösser. Der Food-Anteil nimmt stetig zu, was den Umgang mit frischen Produkten mit sich bringt, und Valora bietet ihren Kunden laufend neue Dienstleistungen und vermehrt auch digitale Services an. Die Mitarbeitenden müssen deshalb bereit sein, sich mit neuen Technologien und Dienstleistungen auseinanderzusetzen. Gleichzeitig soll die Digitalisierung auch ihren eigenen Arbeitsalltag vereinfachen. In diesem Umfeld spielen permanente Weiterbildung und gezielte Schulung eine wichtige Rolle.

Mitarbeitende als Glücksbringer für die Kunden

Die regelmässige Befragung der Mitarbeitenden zeigt, dass sich die Zufriedenheit insbesondere in den Verkaufsstellen dank diverser Massnahmen verbessert hat. Das ist sehr wichtig: Der persönliche Kontakt unter den Mitarbeitenden und ihr Umgang mit den Kunden bleibt der wichtigste Erfolgsfaktor für Valora. Vor diesem Hintergrund hat Valora im Jahr 2017 neue Unternehmenswerte und einen neuen Leitsatz implementiert: «Wir bringen unseren Kunden das kleine Glück. Überall da, wo Menschen unterwegs sind» – ganz egal ob in der Schweiz oder in Deutschland, ob am hochfrequentierten Hauptbahnhof oder in der Produktionshalle auf dem Land.

 

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